Wenn früh morgens …

… der erste Lichtschein den Horizont erhellt und in orangefarbenen Flammen das Dunkel der Nacht verdrängt mache ich mich auf den Weg in den neuen Tag. Nur das fortschreiten der Uhrzeit hindert mich daran stehen zu bleiben und diesem Naturschauspiel zu zusehen.

Auch wenn uns das nicht immer so richtig zu unseren Plänen passt folgt auf Sonnenschein immer Regen. Und auch das kann genossen werden. Aus dem Rheintal quellen tief hängende Wolken einer Herde Schafe gleich auf die freie Fläche des Sees, werden dort vom Wind erfasst, über die angrenzenden Berggipfel getrieben um dabei abzuregnen und sich aufzulösen. Der Preis der Freiheit kann manchmal hoch sein.

An einem Frühlingsmorgen tanzen Sonnenblitze auf dem See

An diesem Frühlingsmorgen steigt die Sonne langsam über dem Seeufer empor. Nach langen Nächten und Tagen mit viel Regen scheint es als wolle die Natur uns mit diesem Anblick entschädigen. Die eigentümliche Ruhe dieses Morgens wird sicher bald durch allzu viel Trubel vertrieben deshalb bietet sich nur dem frühen Betrachter dieser Genuss und doch macht gerade das Vergängliche solche Augenblicke so einzigartig.

Der Natur den Vorrang geben

Wer an der Argen spazieren geht sieht vielerorts wieder die intensive „Landschaftspflege“ des Bibers. Vor allem das Freischeiden von Waldflächen liegt ihm sehr am Herzen. Jetzt werden schon erste Fleckchen des Uferbereiches durch die rot-weiß gestreiften Absperrbänder eingezäunt denn es könnte ja was von oben kommen. Gibt es nach Schnee- und Windbruch eigentlich auch Biberbruch? Mir solls recht sein, sehe ich doch den ständigen Einfluss des Menschen mit kritischen Augen.

Ich bin nur gespannt wann der Ruf erstmals ertönt „Der Biber muss weg“.

Nebelgestalten

Dichter Nebel den selbst die strahlende Sonne nicht durchdringen kann taucht die Landschaft in trübes Licht. Blattlose Bäume strecken ihre kahlen Äste in die grauen Wolken und steigern den Wunsch endlich wieder wärmere Tage zu erleben.